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Schweden 2015

Museums-Tour und ein gigantisches Dinner

Heute war Nadines Geburtstag. Irgendwie hat es mich gewundert, dass ich nicht mitten in der Nacht geweckt wurde, um Geschenke auszuteilen. Nachdem ich im Vorfeld schon gelöchert wurde, wäre dies der nächste Gedanke gewesen. Aber so hatte ich eine relativ ruhige Nacht diesbezüglich.

Vor dem Frühstück war es dann doch soweit. Die Geschenke wurden ausgeteilt und kamen alle mehr als gut an. Ein Hoch auf mich, dass ich im vergangenen Jahr bei „oh, das ist schön, sowas wünsche ich mir“ doch ab und zu mit einem Ohr zugehört hatte :-p

Heute standen also die ersten Museen an. Mit der Straßenbahn ging es zum Vasamuseum. Darauf hatte ich mich persönlich schon lange gefreut. 2010 war ich leider so in Zeitnot, dass ich auf einen Besuch verzichten musste.

Um es Vorweg zu nehmen. Es ist einfach nur gigantisch! Dieses riesen Schiff zu sehen, welches zwischen 1956 und 1961 gefunden und geborgen wurde, und praktisch ihn seiner originalen Größe vor einem steht, ist einfach nur Wahnsinn! All die Details, welche durch das salzarme Wasser über 330 Jahre überstanden hatten.

Vasa

Vasa Heckansicht

Also, wer auch immer nach Stockholm kommt, dieses Museum ist einen Besuch wert!

Von dort aus ging es ins nebenan gelegene „Spritmuseum“. In erster Linie geht es hier um Alkohol. In der unteren Etage sind zum Teil in Absolut Vodka getränkte Leinwände zu sehen, während es in der zweiten Etage um Bier und die Geschichte von Bier in Schweden geht. Dort kann man an einem kleinen Bier-Quiz teilnehmen, was bei erfolgreichem Bestehen einen „I Love Öl“ Butten als Belohnung einbringt 🙂

Danach ging es erst einmal zurück ins Hotel, ehe es zum Abendessen nach Södermalm ging. Von einem Bekannten hatte ich hier ein Restaurant/Pub als Empfehlung bekommen. Gefühlt 300 Biersorten zur Auswahl und ein gigantisches Dinner! Das Essen war den Preis wirklich wert. Das ganze Bier hatte ich dann doch nicht probieren können. Ich bin auch ehrlich, geschmacklich haben die ersten drei Ale auch gereicht 😉
Im Hotel gab es noch ein 10%-Bier-Absacker! Skål!

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Schweden 2015

Stockholm vom Boot aus

Aufstehen kann dann am Ende doch schwerer sein, als man dachte. Irgendwie war es zu viel Bier, oder doch die zwei Schnaps?

Nach dem Frühstücken, was heute – jedenfalls von meiner Seite aus gesehen – nicht so gut wollte, wie sonst, liefen wir zur Touristen-Information, um unsere Stockholm Card, die wir Online reserviert hatten, abzuholen. Damit gibt es Zutritt zu – ich muss lügen, ich weiß es nicht genau – rund 75 Attraktionen (Vasa-Museum, Skansen, The Royal Palace, …) und 72 Stunden öffentlicher Nahverkehr. Also weniger laufen 😉

Ein wenig hin und her, und wir waren am Bootsteg, um dort die Royal Canal Tour zu machen. 50 Minuten um Djurgården herum. Das, was wir gestern liefen, also per Boot noch einmal abfahren. Mit Tonspur war es doch echt interessant, vor allem zu hören, was man gestern einfach übersehen hatte. Zwar sind uns die großen mächtigen Gebäude aufgefallen, dass dies aber die Botschaften div. Länder  sind, entging uns dann doch beim Passieren.

An der Stelle, wo am 10. August 1628 die Vasa (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_%28Schiff%29) untergegangen ist, kamen wir heute ohne Probleme vorbei. Die Geschichte um die Vasa haben wir im Vorfeld des Urlaubs auf Arte in einer zweiteiligen Dokumentation verfolgt. Umso mehr freue ich mich auf den Besuch des Museums, welches laut Audioguide heute, im Jahr eine Million Besucher begrüßt.

Die knappe Stunde hat echt Spaß gemacht. Viele interessante Informationen wurden vermittelt. Das habe ich bei anderen Audioguides schon viel schlechter erlebt. Wer also in Stockholm ist, der Anbieter hier ist zu empfehlen und bietet noch weit aus mehr an.

Vom Bootsanleger aus, ging es hinüber zum Royal Palace. Die königlichen Gemächer (haha) und „The Treasury“ durften wir im Rahmen der Stockholm Card besichtigen. Wenn ich ehrlich bin, würde ich den Eintritt normal zahlen, würde ich nicht hingehen wollen. Schon etwas dürftig, was man hier zu sehen bekommt. Zwar sind die Räume des Schlosses schon atemraubend durch ihre Größe und Einrichtung, aber da gefällt mir der Königliche Palast in Amsterdam wesentlich besser. „The Treasury“ mit normal 150 SEK Eintritt zeigt ein paar Kronen und Schwerter von Königinnen und Königen um 1800. Die zwei Räume im Keller sind das Geld dann doch nicht wert!

Im Hotel zurück reserviere ich für morgen Abend noch einen Tisch in einem Restaurant. Davon aber dann morgen oder übermorgen mehr!

Hejdo!