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London 2017

Good by English Rose

Am letzten Tag in London ließen wir es wirklich ruhig angehen. Ausschlafen und erst einmal Frühstücken. Seit unserem letzten Besuch hatte in der unmittelbaren Umgebung eine Bäckerei aufgemacht, deren Waren wirklich nicht schlecht sind. Das Brot macht optisch einiges her, und das Croissant am Sonntag hatte auch wirklich nicht schlecht geschmeckt. Daher entschlossen wir uns heute hier zu essen.

Im Anschluss fuhren wir mit der Tube in Richtung Regent’s Park. Nicht, um dort in den London Zoo zu gehen, sondern vielmehr um dort herum zu schlendern und die Zeit zu vertrödeln. Es klappte beides wirklich gut. Wer Eichhörnchen mag, kann diese Tiere hier in Massen begutachten. Vor allem um diese Zeit, wenn sie wie aufgedrehte Duracell-Kaninchen auf und ab springen. Immer auf der Suche nach weiteren Nüssen. Die Tiere aus den Regent’s Park haben für die Figur Scrat aus Ice Age wohl Modell gestanden. Am nördlichen Ende liegt Primrose Hill. Eine Anhöhe, wovon man eine wunderbare Aussicht auf die Skyline von London hat. Bei gutem Wetter hat man hier bestimmt einen genialen Blick auf London. Heute war es zwar bewölkt, aber nicht minder schön, hier zu sitzen und den Blick schweifen zu lassen.

Von dort aus ist es nur ein Katzensprung in den – einen für mich mit der schönsten – urigen Stadtteil Camden Town: Camden Lock Market. Für mich ein Ort, wo ich stundenlang verweilen kann. Neben unzähligen Angeboten von Essen, Trinken, Schmuck, Klamotten, LPs und Deko gibt es einen undefinierbaren Mix an Menschen und Kulturen. Nach einem kleinen Imbiss und einem Bier ging es dann doch weiter. Wir mussten noch einmal zu Lillywhites. Wir wollten uns noch einen wasserdichten Outdoor-Beutel kaufen.

Nicht vergessen durften wir heute die Bubble Waffles. Eine musste es am letzten Tag noch sein. Und welch ein Glück wir hatten. Kurz nach uns machte der Laden Feierabend. Wir konnten aber glücklich durch den vielen Zucker durch den Hyde Park zurück zum Hotel spazieren.

Zum krönenden Abschluss ging es heute indisch Essen. TripAdvisor sei Dank, fanden wir ein empfohlenes indisches Lokal in der Nähe, welches die Empfehlung auf alle Fälle verdient hatte! Ein indisches 2-faches spicy ist für den Europäer auch essbar gewesen.

Die Abreise ging relativ zügig. Aufstehen, duschen, auschecken und mit der Tube zur Victoria-Station. Von dort aus per Bus zum Flughafen Gatwick. Knapp 90 Minuten dauert die Fahrt in den Süden Londons. Für 7 Pfund/Person dafür relativ günstig, wenn man knapp 2 Tage vorher erst gebucht hat. Am Flughafen angekommen, ging es ohne große Umwege, man hatte noch knapp eine Stunde bis zum Boarding hinter die Sicherheitskontrolle. Das war auch gut so, denn dort verzögerte sich alles etwas, da knapp 50% der Gepäckstücke noch einmal manuell durchsucht wurden. Wir waren also mit einem Handgepäckstück auch dabei. Komischerweise war es nicht meine Fotoausrüstung.

Bis zum Abflug gab es noch eine Kleinigkeit zum Frühstücken, ehe wir dann kurze Zeit später auch schon im Flieger saßen. Icelandair war die auserwählte Fluglinie, welche uns nach Island bringen durfte. Dort geht es dann auch weiter.

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London 2017

I’m walking in the rain …

Nachdem ich am Samstag wohl doch ein Bier zu viel getrunken hatte, und mein Kopf mich in meine schlimmste Jugendzeit zurückführte, dauerte es, ehe ich mich aus dem schleppte, um im Hyde Park eine Runde zu laufen. Komischerweise machte Körper und Kopf während dieser Stunde problemlos mit. Schlug aber mit voller Wucht direkt nach dem Training zurück. Jedenfalls der Kopf machte mir noch länger Sorgen.

Nach dem Frühstück ging es dann in Richtung Soho. Da mein Kopf auch im Vorfeld etwas löchrig gewesen sein musste, durfte ich noch Ausrüstung für Island nachkaufen. Im Lillywhites wurden ich gleich fündig. Perfekt, wenn man so einen Laden in der Stadt zu wissen kennt.

Ein kleiner Besuch in der M&M World London, wo wir froh sein konnten, keine Kinder dabei zu haben. Ohne etwas zu kaufen ist als Erwachsener hier wesentlich einfacher. Da taten sich viele Familien wesentlich schwerer.

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M&M World London

Das heutige Sightseeing-Program bestand in erster Linie aus viel spazieren gehen. Von Soho aus ging es über Trafalgar Square

zu den Horse Guards, wo wir sogar bei „Changing the guards“ beiwohnen konnten.

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Horse Guard

An der Themse entlang ging es dann Richtung London Bridge, wo uns die Tube Richtung Heimat brachte.

Im Supermarkt kauften wir noch unser Abendessen, welches wir uns dann später im Hotelzimmer schmecken ließen.

Montag ist Lauftag 🙂

Voll motiviert aufstehen und dann vor der Hoteltür durch ein London typisches Wetter empfangen zu werden. Es regnet nicht, aber ist trotzdem nass. Egal, so schwitz man nicht so sehr.

Heute war nicht viel zu tun. Wir besuchte The Photographers‘ Gallery. Total deprimierende Aufnahmen von Menschen, die meist teilnahmslos in ihrer eigenen Wohnung oder im Wald fotografiert wurden. Da das Wetter nicht toll war, um außen herum zu laufen, gab es noch ein Pint im „The Lyrics“. Nadine brachte mich dann noch dazu ins Victoria & Albert Museum zu gehen. Ah ja … Feine Ausstellung. Aber für mich nicht wirklich was. Da fehlte mir die Technik 🙂

Nach dem Besuch bei Victoria & Albert ging es zurück ins Hotel. Dort gab es ein frühes Abendessen, da heute England gegen Slowakei im Wembley Stadion auf dem Plan stand. Kurz fertig gemacht und zur Underground Paddington gelaufen. Den Bären haben wir unterwegs nicht getroffen. Aber dafür die Tube in Richtung Wembley Central.

Am Stadion angekommen gab es noch schnell ein Bierchen vor Anpfiff. Total irre, dass auf den großen Monitoren vor den Blöcken knapp 10 Minuten vor Beginn „Please take your seats“ angezeigt wird. Wohl um den geneigten TV-Betrachter ein rechtzeitig ein volles Stadion zu zeigen. Ausverkauft war es am Ende nicht wirklich. Aber dennoch gut gefüllt. 2:1 am Ende für England. Auf dem Heimweg kehrten wir noch in ein Pub ein, um den Tag abzurunden.

Heute ging es zum ersten Mal nicht zum Laufen raus. Und schon war es halb 10 Uhr, als ich aufstand. Wie gut es einem Tut, 10 Stunden zu schlafen. Daran könnte man sich echt gewöhnen 🙂

Zum Frühstück ging es ins LouLou’s Café. Ein goldiges kleines Café mit einem sehr guten Frühstück. Könnte auf meiner Liste weit oben bleiben.

Von dort aus ging es zum Borough Market. Auch wenn man nicht wirklich einen Gedanken verschwendet will, pendelt der Gedanke an den Anschlag im Juni auf der London Bridge immer wieder in den Vordergrund, als wir die Brücke in Richtung Borough Market passierten.

Am Borough Market kauften wir uns dann Schokolade für Rund 10 Pfund. Die verschiedenen Sorten waren aber auch zu verlockend.  Am restlichen Tag spazierten wir viel an der Themse entlang. Über Tower Bridge ging es in Richtung Soho auf ein Ben&Jerry’s. Rund 5 Euro für zwei Kugeln. Da sagt man nicht oft ja, aber man gönnt sich auch sonst nichts 🙂

Ehe wir zurück zum Hotel fuhren, da das London typische Regenwetter einsetzte, testeten wir noch ein Pub aus. Unglaublich wie viele Pubs hier auch noch so viele unterschiedliche Sorten Bier ausschenken. Da freut sich Untappd 😉

Hier noch ein paar Bilder aus den bisherigen Tagen: