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Bali 2015

Alles hat ein Ende …

Wir hatten uns im Laufe des Urlaubs mit einem Ehepaar aus Magdeburg angefreundet. Diese waren auf einer unseren Touren mit an Bord, und so kannte man sich also schon. Die Abende endeten dadurch eher spät an der Poolbar oder einer anderen Bar. Div. Getränke wurden vernichtet und man quatschte über dies und das.
Während die Magdeburger auf ihren Heimflug warteten, zogen Nadine und ich noch einmal los. Ziel war der Vulkan Batur. Zwar sahen wir ihn schon einmal vom Kraterrand, aber diesmal sollte es bis an den Fuß des Berges im Krater gehen.
Dorthin stoppten wir noch einmal an einem Tempel. „Wasserquellentempel“. Bei den Tempeln, die wir sahen, wohl unter den Top drei. Vor allem, weil wir die nicht einer von vielen Touristen waren. Insgesamt zählte ich drei weitere.
Die Fahrt hinab in den Krater würde ich als unerfahrener Fahrer in Bali nicht machen wollen. Serpentinen schön und gut, aber das war stellenweise eine Leiter 😉
Unten angekommen, spazierten wir dem ehemaligen Lavastrom herum. Am Kratersee Bartur gab es noch ein paar Bilder und einen Blick auf ein Ureinwohnervolk, welche in totaler Abgeschiedenheit auf der anderen Uferseite leben. Zurück am Kraterrand gab es Mittagessen und auf dem Heimweg noch einen weiteren Tempel, welcher nicht auf dem Programm stand. Fürs erste hab ich genug Tempel gesehen. Aber faszinierend sind alle allemal. Vor allem, wenn man die feinen Arbeiten der Verzierungen sieht.
Nach Hause …
Die letzten Tage machten wir nicht mehr viel. Wir lagen entweder am Pool, am Strand oder saßen an der Poolbar. Zu Bali Collection fuhren wir auch noch einmal, da uns bewusst war, dass man immer was findet, auch wenn man schon dreimal durch den Laden lief.
Und so war es auch diesmal. Nur haben wir heute gezielt einen Trolli fürs Handgepäck gesucht, da uns schon etwas die Muffe ging, das ganze wieder in die zwei Koffer zu bringen. Und es war eine weiße Entscheidung 🙂
Freitag war dann nach dem Frühstück ein letztes Mal Duschen angesagt, ehe wir nach dem Auschecken einen letzten Cocktail an der Bar tranken.
Pünktlich wie die Maurer wurden wir von der Reiseagentur am Hotel abgeholt. Da wir keine Buchungsnummer hatten, konnte ich uns leider nicht im Vorfeld einchecken, so dass wir dann etwas genervt über die lange Schlange am Check-In Schalter waren. Für den Flug von Denpasar nach Teipeh konnten wir noch am Fenster sitzen. Für Teipeh nach Frankfurt wurden uns leider zwei Mittelplätze zugewiesen. Die Aussage, dass wir in Teipeh, da dort die Hoheit über das Buchungsszstem liegt, nachfragen sollten, ob es möglich wäre, die Plätze umzubuchen, machte uns auch wenig Hoffnung, da der Anflug von Teipeh nach Denpasar auf Grund von „Typhoon Impact“ breits 90 Minuten Verspätung hatte.
Nach dem Start war das Gefühl zwiegespalten. Hatten wir durch die Verspätung nur – nach Hochrechnung – 30 Minuten statt der 3 Stunden im Transit-Bereich zu Überbrücken, aber dass da noch etwas zwecks Umbuchung möglich ist, war eher unwahrscheinlich.
Teipeh war dann wie erwartet. Wir saßen 13 Stunden in der Mitte, was in Frankfurt dann doch weniger Schlimm als anfangs erwartet war. Frankfurt angekommen, ging es ohne Probleme wieder nach Deutschland und durch den Exit in Richtung Bäcker, wo es, um die Wartezeit bis zum ICE nach hause, eine große Tasse Kaffee und eine Laugenbreze gab.
Über Fulda und Nürnberg ging es nach Marktredwitz, wo wir am Ende nach 35 Stunden froh ware, eine Dusche zu nehmen.
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Bali 2015

Vom Shoppen und Reisen …

 

Wir hatten bis zur nächsten Tour wieder zwei Tage Pause. Diese nutzen wir, um nochmals zu Bali Collection zu fahren. Dort fanden wir – welch ein Wunder – wieder etwas. Die restliche Zeit lagen wir faul am Pool, am Strand oder an der Poolbar 🙂
Wie es so schön heißt, wer einmal eine Reise tut. So saßen wir erfreut in der Lobby und warteten auf unsere Reiseleitung für den Ausflug nach Uluwatu. Ein weitere berühmter Tempel an der Küste Balis. Dort gab es wieder Affen zu bestaunen. Der Höhepunkt jedoch sollte eine Tanzaufführung sein.
Wieder ein einer überschaubaren Vierergruppe unterwegs, ging es zuerst zum Kaffee-Testen. Unsere beiden Begleiter hatten dieses Vergnügen noch nicht, und wir zeigten uns sofort bereit, eine Kaffee-Plantage zu besuchen. Da sie auf dem Weg lag, war das sowieso das geringste Problem. Zeit hatten wir auch ausreichend im Gepäck. Heute verzichteten wir jedoch auf Kobi Luwak und nahmen nur die „freien“ Proben mit. Dafür kauften wir im Anschluss eine Tafel der leckeren dunklen Schokolade.
Uluwatu zeigte schon von weitem, was heute zu erwarten war. Touristenbusse so weit das Auge reicht. Die Vielzahl hier, um sich die Tanzaufführung „Feuertanz“ anzuschauen. Wir bekamen den obligatorischen Sarong am Eingang und spazierten noch etwas durch den, für Touristen zugänglichen, Bereich von Uluwatu. Das Panorama fand ich wesentlich schöner als das bei Tanah Lot. Von der Südseite war auch schon das Theater ersichtlich, wo die Tanzaufführung stattfinden sollte. Wir zogen es vor, rechtzeitig einen guten Platz zu finden. Für den bevorstehenden Sonnenuntergang nahmen wir einen Platz in der obersten Reihe, um das Meer, den Tempel und die Aufführung vor uns zu haben.
Da nicht alle die Einstellung besitzen, zu einer Aufführung rechtzeitig zu erscheinen, war auch noch 15 Minuten nach Beginn ein reges Treiben auf den Rängen. Asiaten scheinen auch nicht unbedingt das Ende erwarten zu können, und so begann schon 15 Minuten vor Ende ein reges Treiben auf den Rängen. Irgendwie blieb mir da nur Kopfschütteln übrig. Der Feuertanz handelt von einem guten und bösen König und deren Frauen. Die Frau des guten Königs wird verschleppt. Dabei sitzen knapp 40 Tänzer in Kreisen um das Schauspiel herum und singen sich mit monotonen Gesang in Trance. Am Ende gab es noch zwei „Rauskehrerungeheuer“, die ebenfalls das Publikum einbezogen, und kurzzeitig für etwas Gelächter sorgten. Nach einer Stunde muss ich sagen, dass das mit Abstand der Höhepunkt der div. Ausflüge war.

Wir ließen am Ende noch etwas Ruhe einkehren, ehe wir zurück zum Auto liefen. In der Nähe gab es ein .. romantisches Dinner am Strand … gewaltige Massenabfertigung trifft es eher zu. Das Essen an sich war nicht schlecht, aber das Ambiente nicht wirklich romantisch. Wir saßen zwar am Strand, hatten Kerzen am Tisch, aber die knapp 300 anderen Besucher ebenfalls. Am Ende würde ja auch niemand auf die Idee kommen, ein romantisches Dinner am Berg zu veranstalten 😉