Kategorien
Bali 2015

Ausschlafen und Shoppen :)

Samstag war dann doch nicht mehr viel los. Wir gingen noch kurz vor Ende des Frühstückes in dessen Richtung, um danach festzustellen, dass der Shuttle ins Bali Collection nicht um 11:30 Uhr fährt. Also zu den vor den Hotel wartenden Fahrern um mit einem Fahrer für IDR 30.000 (rund 1,80 Euro) zum Bali Collection zu fahren. Vergleichbar mit Ingolstadt Village, nur zusätzlich mit Restaurants, einem Theater und einem Kino. Bis knapp 16 Uhr blieben wir dort, spendierten ein paar Euros in div. Läden und fuhren mit dem Shuttlebus zurück zum Hotel. Dort ging es über den Umweg Hotelzimmer an die Poolbar 🙂
Ausflug Teil 3
Wieder für einen Urlaub zu unmöglichen Uhrzeiten aufgestanden. Pünktlich abgeholt und noch weitere Mitfahrer aufgegabelt. Heute stand als Rahmenprogramm „Balis Vulkane“ auf dem Titel. Erster Stopp war eine Orchideen-Zucht. Rumgelaufen und Blüten bestaunt. Frauen hatten da wohl mehr Freude als ich 😉
Weiter ging es zu einer Holzschnitzer-Familie, die recht bekannt zu sein scheint, konnte man in Erfahrung bringen, dass selbst die Augsburger Puppenkiste ausgewählte Köpfe von hier bezieht. Nadine und ich fanden die Arbeiten auch so toll, dass wir uns für eine Art Paarskulptur fürs Wohnzimmer entschieden haben. Die Arbeiten sind aber auch der totale Wahnsinn! Mit welchen Details die Figuren hier stellenweise aufwarten können. Auch wurde uns erzählt, wie man auf Bali hochqualitative von billiger Massenware anhand der Maserung unterscheiden kann.
Nächster planmäßiger Halt war die Elefantenhöhle Goa Gajah. Interessant vor allem, weil es auf Bali keinen einzigen Elefanten gibt. Ganesha wird hier angebetet. Also alles in Ordnung 🙂
Von den bisher gesehenen Tempeln hat uns dieser am schönsten gefallen. War sauber (obwohl Teilnehmer unserer Reisegruppe da etwas erschrocken waren), und ich fand ihn schick in die Natur eingebettet.
Elefantentempel  

Opfergaben im Elefantentempel

Teich im Elefantentempel
Auf dem Weg zum Mittagessen am Kraterrand von Vulkan Batur, machten wir noch einen Stopp auf einer Kaffeeplantage. Hier konnte man verschiedene Kaffee, Tee und Kakao-Sorten probieren. Nadine und ich ließen es uns nicht nehmen, Luwak-Kaffee (https://de.wikipedia.org/wiki/Kopi_Luwak) zu probieren. Während Nadine ihn nicht so bevorzugte, könnte ich mich damit schon anfreunden. Wenn der Preis von rund 200 €/kg nicht wäre. Auch hier musste ich rund 3,50 Euro für die Probetasse zahlen. Aber das war es mir wert 🙂
Mittagessen gab es wie schon erwähnt am Kraterrand von Vulkan Batur. Einem von noch zwei aktiven Vulkanen auf Bali, der regelmäßig Asche in die Luft befördert, aber dessen letzter großer Ausbruch aus dem Jahre 1994 datiert. Hier gab es auch wieder Massenabfertigung von Touristen, zum Fotografieren war nicht viel Platz und Zeit und so ging es dann auch eher vollgestopft vom doch recht guten Essen zurück in Richtung Süden.
Der letzte Halt war der Künstlermarkt in Ubud. Laut Tour-Beschreibung „traditionell“, wobei das Traditionelle hier schon extrem auf der Strecke blieb. Wir fühlten uns auch eher an jeden x-beliebigen Vietnamnesen-Markt in Tschechien erinnert, hörte man aus jedem Stand nur ein „Hello, come inside“, „have a look“, „nice blablabla for you?“ Nachdem hier Quantität über Qualität steht, jeder zweite Stand „original Hard Rock Cafe“ T-Shirts verkauft und die Rolex wohl auch „echte“ Rolex sind, suchten wir nur ein Geschenk für zu Hause und liefen an sonst nur planlos durch die Gänge.

Kategorien
Bali 2015

Bali, Insel der Tempel

Nachdem wir am gestrigen Tag den Muttertempel (Pura Besakih) besucht hatten, stand mit dem heutigen Tag das nächste Highlight der Insel auf dem Program. Reisterrassen. Schon am Vortag konnten wir beim Mittagessen einen Einblick auf diese landschaftlich reizvollen Konstruktionen werfen. Heute stand also der ganze Tag im Zeichen dieser.
Wieder ging es morgens los. Erster Stopp war jedoch eine Schmetterlingfarm, welche nicht auf dem Program stand. Aber gigantisch diese Tiere zu sehen, und mit welcher Geduld sie einem am T-Shirt hingen. Aber schon verrückt, wie hier die „Pfleger“ mit den Tieren umspringen. Da werden die ratz-fatz an den Flügelunterseiten gegriffen, um sie den Gast aufs Hemd oder die Hand zu setzen.

Schmetterlingfarm  

Im Anschluss ging es auf einen Gemüse- und Gewürzmarkt. Hier konnte man schon sehen, welche Vielfalt an Obst, Gemüse und Gewürzen, diese doch recht kleine Insel hervorbringt. Bali mit 95 km Nord-Süd- und 145km Ost-West-Ausdehnung ist doch überschaubar. Doch kommt man selbst mit dem Auto nicht sehr schnell voran. Erstens lässt es der Verkehr überhaupt nicht zu, schnell zu fahren, und zweitens auch die Straßen, die oftmals nicht breiter als eine Spur sind und dann noch die unübersichtliche Streckenführung, so dass selbst geübte Fahrer über drei Stunden brauchen, um die knapp 100 km von Süden nach Norden zu schaffen. Also wieder froh, dass wir uns hier ins gemachte Nest setzen können. Nicht vorzustellen, wie ich mich hier verplant hätte, wenn ich einen vollgestopften Terminplan vorgelegt hätte.
Auf dem Weg nach Norden, wo es wieder an einer Reisterrasse zu Mittag essen sollten, stoppten wir des öfteren am Wegesrand, um die Aussicht auf die einzelnen Terrassen zu genießen. Einen balinesischen BMW (Bauer mit Wasserbüffel, wie die Balinesen diese Kombination schimpfen) konnten wir nicht sehen. Wir kamen auch zur größten Mittagshitze daran vorbei, so dass die Wasserbüffel sowieso Mittagspause gehabt hätten.
Vor dem Mittagessen gab es noch einen knapp 30 minütigen Spaziergang zwischen Reisterrassen hindurch. Auch hier merkt man langsam die Wasserknappheit auf der Insel. Die Regenzeit sehnen sich die Bauern herbei, so dass sie nicht mehr alle Felder trocken liegen lassen müssen.

Reisterrassen  

 

Nach dem echt guten Essen; es gab wieder Buffet, ging es zum Pura Ulun Danu Bratan. Ein eher dreckiger Tempel in einem recht dreckigen See. Und auch mehr eine Touristenabfertigung.
Am Abend waren wir froh, im Hotel angekommen zu sein, ging es doch recht direkt vom Tempel aus zurück.