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Bali 2015

Vom Shoppen und Reisen …

 

Wir hatten bis zur nächsten Tour wieder zwei Tage Pause. Diese nutzen wir, um nochmals zu Bali Collection zu fahren. Dort fanden wir – welch ein Wunder – wieder etwas. Die restliche Zeit lagen wir faul am Pool, am Strand oder an der Poolbar 🙂
Wie es so schön heißt, wer einmal eine Reise tut. So saßen wir erfreut in der Lobby und warteten auf unsere Reiseleitung für den Ausflug nach Uluwatu. Ein weitere berühmter Tempel an der Küste Balis. Dort gab es wieder Affen zu bestaunen. Der Höhepunkt jedoch sollte eine Tanzaufführung sein.
Wieder ein einer überschaubaren Vierergruppe unterwegs, ging es zuerst zum Kaffee-Testen. Unsere beiden Begleiter hatten dieses Vergnügen noch nicht, und wir zeigten uns sofort bereit, eine Kaffee-Plantage zu besuchen. Da sie auf dem Weg lag, war das sowieso das geringste Problem. Zeit hatten wir auch ausreichend im Gepäck. Heute verzichteten wir jedoch auf Kobi Luwak und nahmen nur die „freien“ Proben mit. Dafür kauften wir im Anschluss eine Tafel der leckeren dunklen Schokolade.
Uluwatu zeigte schon von weitem, was heute zu erwarten war. Touristenbusse so weit das Auge reicht. Die Vielzahl hier, um sich die Tanzaufführung „Feuertanz“ anzuschauen. Wir bekamen den obligatorischen Sarong am Eingang und spazierten noch etwas durch den, für Touristen zugänglichen, Bereich von Uluwatu. Das Panorama fand ich wesentlich schöner als das bei Tanah Lot. Von der Südseite war auch schon das Theater ersichtlich, wo die Tanzaufführung stattfinden sollte. Wir zogen es vor, rechtzeitig einen guten Platz zu finden. Für den bevorstehenden Sonnenuntergang nahmen wir einen Platz in der obersten Reihe, um das Meer, den Tempel und die Aufführung vor uns zu haben.
Da nicht alle die Einstellung besitzen, zu einer Aufführung rechtzeitig zu erscheinen, war auch noch 15 Minuten nach Beginn ein reges Treiben auf den Rängen. Asiaten scheinen auch nicht unbedingt das Ende erwarten zu können, und so begann schon 15 Minuten vor Ende ein reges Treiben auf den Rängen. Irgendwie blieb mir da nur Kopfschütteln übrig. Der Feuertanz handelt von einem guten und bösen König und deren Frauen. Die Frau des guten Königs wird verschleppt. Dabei sitzen knapp 40 Tänzer in Kreisen um das Schauspiel herum und singen sich mit monotonen Gesang in Trance. Am Ende gab es noch zwei „Rauskehrerungeheuer“, die ebenfalls das Publikum einbezogen, und kurzzeitig für etwas Gelächter sorgten. Nach einer Stunde muss ich sagen, dass das mit Abstand der Höhepunkt der div. Ausflüge war.

Wir ließen am Ende noch etwas Ruhe einkehren, ehe wir zurück zum Auto liefen. In der Nähe gab es ein .. romantisches Dinner am Strand … gewaltige Massenabfertigung trifft es eher zu. Das Essen an sich war nicht schlecht, aber das Ambiente nicht wirklich romantisch. Wir saßen zwar am Strand, hatten Kerzen am Tisch, aber die knapp 300 anderen Besucher ebenfalls. Am Ende würde ja auch niemand auf die Idee kommen, ein romantisches Dinner am Berg zu veranstalten 😉

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Vom Wilden Affen Gebissen

Nachdem wir zwei Tage lang auf der faulen Haut gelegen hatten, sind wir dann Mittwochs wieder auf große Fahrt gegangen. Heute stand der Affenwald, der Königstempel von Mengwi und der Sonnenuntergang am – laut Ausschreibung – weltberühmten Tempel Tanah Lot auf dem Programm. Vormittags hatten wir noch schön gefrühstückt und die Zeit bis zur Abfahrt damit verbracht, auf unseren Reiseleiter zu warten. Wir wollten noch zwei weitere Touren buchen. Nachdem dann alles so reibungslos geklappt hatte, ging es pünktlich um 13 Uhr los. Das der Tempel doch mehr zog, als die vorherigen, zeigte sich an unserer Reisegruppe. Während die letzten Male noch ein Mini-Bus ausreichend war, so musste heute schon ein eher ausgewachsener Reisebus her. 18 Passagiere zählte ich. Der Nachmittagsverkehr ist schon extrem. Während schon zur normalen Zeit die Autos und Roller sich in 6er Reihen durch die Straßen ziehen, so gab es heute fast kein Durchkommen. Bis zum Affenwald, dem ersten richtigen Neuen, machten wir halt beim Tempel von Mangwi. Mangwi eine ehemalige Königsfamilie hat hier gegenüber den Familiensitz. Der Tempel war gut besucht. Wir liefen einmal herum, machten ein paar Bilder und liefen wieder zurück zum Bus. Die Anlage an sich macht schon etwas her. Der Tempel jedoch sieht eher aus wie jeder andere auch.
Zum Affenwald war es wieder ein kleine Ewigkeit. Hier an diesem Tempel leben viele wilde Affen. Damit Touristen nicht überfallen und die Affen nicht von den Touristen geärgert werden, gibt es für je zwei Touristen einen einheimischen Führer, welcher stellenweise mit Stock bewaffnet für Ruhe sorgt. Unser Guide war eine niedliche Dame, welche mit Freude von den Affen und dem Leben hier erzählte. Die Art und Weise, wie Touristen hier durchgeführt werden, hat natürlich auch einen Hintergedanken. So wird verlangt, dass man mit dem Guide in dessen Laden geht, um sich dort mit Souvenirs eindeckt. Nadine und ich handelten unseren Guide auf einen fast unmöglichen Preis herunter, da wir wohl heute noch in den Laden stecken würden. Irgendwie hatte ich das Gefühl, ohne Kauf gibt es kein Entkommen.
Affenwald  

Affenwald  
 Weiter ging es zu Tanah Lot. Einem Tempel an der Westküste Balis. Hier soll es romantische Sonnenuntergänge geben. Wir saßen dann also zwischen hunderten weiterer Touristen am Hang und ergaben uns unserem Schicksal. Der Sonnenuntergang war schön, aber dank fehlender Wolken am Himmel und der Nähe zum Äquator war er nun wirklich nicht phänomenal. Wir sahen uns noch bisschen um und machten uns auf dem Heimweg. Der dank Stau und sonstiger Verkehrsprobleme über zwei Stunden in Anspruch nahm.
Sonnenuntergang bei Tannah Lot