Kategorien
Australien 2012

Surfers Paradise – Tag 54

Surfers Paradise. Ja, was sollte ich erwarten. Surfen wollte ich nicht, also blieb nur der traumhafte Strand.
Nach knapp 75 Minuten Fahrzeit von Brisbane aus, stand ich also auf eben jenem. Traumhaft ist er wirklich. Und lange. Zu lang, um von einem Ende zum anderen zu laufen. Aber dazu war ich ja nicht hier. Ich wollte etwas sehen. Das war nach knapp einer Stunde auch erledigt. Mit Strand und Q1, oder Skypoint, auf der 77 Etage eines Hochhauses, die hier direkt am Strand wie die Pilze aus dem Boden schossen, war dann auch alles abgehandelt, was man hier so sehen kann. Mit einem Auto durchs Wasser fahren, wollte ich nicht, und der Rest ist eher aufs Nachtleben ausgelegt. Partys gibt es hier wie das Wasser im Ozean. Pub Crawls von Mittwoch bis Samstag. Juhu! Also hieß es bisschen herumgammeln. 20 Uhr war ja noch weit weg.

Was man hier aber dennoch gut kann, ist Geld ausgeben. Läden gibt es unzählige und Essen und Trinken kann man praktisch an jeder Ecke. Also von allem ein bisschen gemacht und immer wieder am Strand herumgelaufen oder einfach nur die Sonne genossen. Die tat heute ihr bestes und schien pausenlos. Einzig, wenn eine Wolke die freie Sicht verdeckte, wurde es spürbar kühl. Aber bei 25 Grad Außentemperatur kuzzeitig verschmerzbar.

Ja, wenn man nicht Surfen will oder nicht täglich Partys bis zum Umfallen macht, ist hier eher wenig los. Surfer waren zwar pausenlos im Wasser, aber die Wellen sahen meiner Meinung nicht danach aus, als ob sie Spaß dabei hatten.

Nach dem Abendessen, wo ich ein Lokal ausgewählt hatte, was mir Lonely Planet empfahl, ging es zurück zur Bus Station. Dort stand ich erst einmal vor verschlossenen Türen, was nur durch das Gepäck, welches im Schließfach im Gebäude war, ungünstig erschien. Aber die freundliche Security hier, schloss dann auch brav die Tür auf, und so war dieses Problem schnell gelöst. Das andere dauerte dann doch etwas länger. Der Bus kam nicht. Geplant war 20:45 Uhr Abfahrt. Aber ab 18 Uhr ist auch bei Greyhound keiner mehr telefonisch erreichbar und im Internet erfährt man auch nichts, vor allem, wenn man nur eines auf seinem Samsung Handy hat.

Um 22:15 Uhr war dann auch der Bus da, was bedeutete, dass ich erst gegen Mitternacht in Byron Bay ankommen sollte. Zum Glück habe ich per E-Mail (die funktionieren am Samsung relativ gut) vom Hostel die Information bekommen, wo ich meinen Schlüssel finden sollte, wenn ich später eintreffen sollte.

Also um Mitternacht dann den Schlüssel unter der Treppe gefunden und schnell ins Bettchen.

Kategorien
Australien 2012

Brisbane – Tag 52 & 53

Es ging also in die große Stadt. Nach Melbourne in Woche zwei und damit fast 7 Wochen ohne Großstadt eine echte Änderung. Per Shuttle-Bus wurde ich zum Bus-Stop Noosa gefahren. Dort noch etwas warten – einzig der Regen nervte tierisch – und schon saß ich wieder einmal drei Stunden in einen Greyhound-Bus.

Bis Brisbane passierte nicht viel, außer, dass das Wetter besser wurde. Der Dauerregen änderte sich in Nieselregen. In Brisbane angekommen, ging es dann trocken zum YHA und von dort aus erst einmal ins angeschlossene Café. Einchecken war bis 14 Uhr nichts, weshalb das Gepäck erst einmal im Luggage-Raum warten musste. Also Sightseeing. Bislang noch nicht viel gutes über Brisbane gehört. Aber ich will mich ja selbst überzeugen.

Per Pedes ging es die Straße vom Hostel aus direkt in die Innenstadt. Von dort aus in den Botanischen Garten. Dieser trumpft gleich mit „Free WiFi“ auf. Schon einmal ein Pluspunkt. Am Brisbane River entlang schlenderte ich dann zurück in die Stadt und besichtigte noch die St. John’s Cathedral. Bauzeit bis 2009, also eine etwas neuere Kathedrale. Aber nicht hässlich. Für „lau“ absolut fair.

Die „Innenstadt“ ist dagegen etwas mau. Gibt zwar viele Geschäfte in den zwei Straßen. Bei Coles noch etwas fürs Abendessen besorgt und zurück zum Hostel gelaufen. War dann doch eine gewisse Strecke, die ich abgelaufen bin. Aber bin ja als Tourist unterwegs.

Im Hostel eingecheckt, und im Zimmer auf Tobi aus Wien gestoßen. Mit diesen noch in der Bar (die vorher noch ein Café war) ein Bierchen genossen. Dort wurde Abends Poker gespielt. Die Verlierer gesellten sich zu uns (lag aber eher am Raucherbereich) und so wurde mit einem Engländer und einer Französin und einem Deutschen, welcher seit einiger Zeit in Kanada lebt, noch div. Biere genossen, ehe es dann nach Ladenschluss in eine Karaoke-Bar ging. Dort wurde dann um 4 Uhr auch zugemacht und so wackelten wir dann relativ breit zurück ins YHA. Da war er also. Der erste richtige OZ-Rausch. Herrlich ;p

Brisbane – Tag 53

Und Australisches Bier macht ihn doch. Den Kater. Jessas! Total gerädert ging es um 11 Uhr aus den Federn. Im Bett wollte ich den Tag nicht verbringen. Um 12:16 Uhr saßen Tobi und ich dann im Bus in Richtung Koala-Park (Lone Pine Koala Sanctuary). Für AU-$28 gibt es hier innen unzählige Koalas, Tasmanische Teufel, Wombats und Kängurus zum Streicheln zu sehen. Relativ nett anzusehen, auch wenn die Vögel in ihren Käfigen doch etwas bemitleidenswert sind.

In der Stadt zurück musste erst einmal der Koffeinhaushalt aufgefrischt werden. In einem netten Café gab es Käsekuchen mit Vanilleeis und Sahne. Erinnerte irgendwie an Ben&Jerrys. Am Brisbane River entlang ging es zurück ins Hostel, wo es einen doch schicken Sonnenuntergang zu bestaunen gab.

Im Hostel wurde in der Bar das heutige Italienspezial ausgenutzt, wo es für 12 Dollar echt leckeres Essen gab.

 So, Brisbane. Hässlich bist du wirklich nicht. Aber für Touristen gibt es wahrlich nicht viel zu sehen. Die Kirchen im CBD fallen inmitten der Hochhäuser kaum auf. Die Einkaufsstraße ist nicht prikelnd. Bei schönem Wetter im Botanischen Garten und am Fluss entlang laufen ist dagegen echt herrlich.