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Australien 2012

Sydney – Tag 4

Heute war ein richtig fauler Tag. Um 11 Uhr traf ich mich mit Julian an Town Hall um in Richtung Sydney Olympic Park zu fahren. Einziges aufregendes bis dahin war, dass ein junges Mädel einen Kniefall vor mir machte, nachdem sie ihren Geldbeutelinhalt vor mir am Boden verteilte. Passiert ist weiter nichts. Für alle, die jetzt an dieser Stelle mehr erhofft haben.

Am Olympiapark angekommen, wurden die Tickets für die Stadiontour gekauft. Praktisch, wenn man mit Charme und bisschen nachfragen AU-$ 10 weniger zahlen muss. Also auch hier hilft handeln. Bis zum Beginn der Tour schlenderten wir im Park herum und sahen uns ein wenig die Sportstätten an, wo 2000 um Gold, Silber und Bronze gekämpft wurde.

Bis auf ein paar Leichtathletikveranstaltung von div. Schulen war aber nicht viel los. Selbst die Touristen hielten sich zurück, was wir bei der Tour feststellten, die exklusiv für uns zwei abgehalten wurde.

Das Stadion ansich ist einfach die Wucht. Nach einem Umbau im Jahr 2003 fast es immer noch unglaubliche 103.500 Zuschauer. Für alle vier großen Sportveranstaltungen (AFL, Ruby League, Rugby Union und „Soccer“) ist es verwendbar. Der Unterrang von Haupt- und Gegengerade lassen sich hydraulisch innerhalb von wenigen Minuten ein- und ausfahren, da AFL auf ein ovales Spielfeld zurückgreifen muss.

Für den Heimweg wählten wir die idyllische Variante, die Fähre. Dauert zwar fast eine Stunde bis Circular Quay, aber man kann sich schon einmal sein Traumhaus aussuchen, welche hier reihenweise am Ufer des Parramatta-Rivers liegen.

Vom Circular Quay ging es dann kurz eine Stadion per U-Bahn zu St. James, und dort in die Westfield-Mall, wo ich den genialsten Hot-Dog aß. Auf dem Heimweg lief ich noch bisschen im Park herum.

Das war es auch schon für heute. Mal schauen, was der morgige Tag bringt 🙂

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Heute gibt es einmal eine kleine Auswahl von Bildern. Die Internetverbindung lässt wirklich nicht viel mehr zu 🙁

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Sydney – Tag 3

Nachdem die letzten beiden Tage nur Gewaltmärsche anstanden, ließ ich es heute etwas ruhiger angehen. Um 11 Uhr traf ich mich mit Julian. Per U-Bahn schnell zum Circular Quay und dort mit Hilfe der Fähre zum Watsons Bay. Eine traumhafter Vorort von Sydney. Allein die Lage vermag zu sagen, dass es wohl eine höherwertige Wohnlage ist. Viele kleine bis mittelgroße Boote liegen im Hafen, und das teuerste Fischrestaurant Doyles findet sich auch direkt am kleinen überschaubaren Hafen. Weiter gibt es noch zwei interessante Fakten über Watsons Bay. Der erste wäre, dass es dort den einzigen FKK-Badestrand Sydneys gibt, und der zweite, dass es eine Klippe mit der höchsten Selbsmordrate Sydneys auch auch im kleinen Örtchen vorhanden ist.

Über einen kleinen Strand ging es zu einem 470 Meter langen Rund-„Wander“-Weg, welcher den Blick zu Manly und dem Pazifischen Ozean offenbarte, einem kleinen Leuchtturm und viele steile Klippen.

Vom Strand aus ging es noch zu „The Gap“, wo es die meisten Selbstmorde in Sydney gibt. Das übersteigen der Zäune kostet ca. AU-$ 5000, was einem, der gerade Selbstmord begehen will, nicht wirklich abschreckt.

Am Zaun entlang im Gestrüpp gab es auch die erste riesige Spinne zu bewundern, welche für Australische Verhältnisse wohl noch klein ist, aber alle in Deutschland vorkommenden problemlos in den Schatten stellt. Ekelhaft 😉

Am Abend gab es noch Bier und Pizza anlässlich Julians Geburtstag. Ort und Name dieser abartig großen Anlage mit zig Restaurants, Spielautomaten und Spielbereichen muss ich die Tage noch einmal nachreichen.

Man sieht sich!