Einmal die Insel rauf und runter …

Irgendwie klappt das Vorhaben, morgens aufstehen um zu joggen, nicht wirklich. Wieder einmal musste ich passen. Das Frühstück schmeckte auch dennoch. Heute ging es mit dem Bus nach Fira. Dort das kleine Städtchen unsicher machen, und uns durch die zahlreichen Touristen quälen. Wir packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort stand schon ein Bus bereit, und wie vermutet, hatten nicht nur wir die Idee, heute den Bus nach Fira zu nehmen. Wenn der Bus heute schon zum Bersten voll war, möchte ich nicht wissen, wie es erst ist, wenn hier Hochsaison ist. Knapp 20 Minuten später kamen wir in Fira an. Die Stadt empfing uns, wie so jede Touristenhochburg auf der Welt wohl auch. Kinder versuchten Taschentuchpackungen an den Touristen zu bringen. Oben an der Mitrópolis, der Arkadenbau der orthodoxen Kathedrale, öffnet einen herrlichen Ausblick auf die Abruchkante des ehemaligen Vulkans. Wir schauten uns etwas um, und zogen den Fußweg zum Alten Hafen der Cable Car vor. So ging es knapp 600 Stufen die Serpentinen hinab. Vorbei an zwei Muli-Stationen, wo traurig blickende Maultiere auf Touristen warten, um diese die Stufen hinab oder hinauf zu bringen. Auch wenn Maultiere für hohe Lasten ausgelegt und eher belastbar sind, erinnert das mehr an Tierquälerei als an ein Vergnügen. Manche Touristen, die die Tiere als Fortbewegungsmittel wählten, taten das hoffentlich nur als Faulheit und um zu verhindern, mit ihren Flip-Flops auf den Mist auf der Straße auszurutschen!

Am alten Hafen angekommen, gönnten wir uns ein kleines Bierchen mit einen herrlichen Blick aufs Wasser und einem Kreuzfahrtschiff, welches die vielen Menschen in der Stadt nochmals unterstrich. Fira ist schon sehr überlaufen. Umso mehr sind wir froh, noch außerhalb der Hauptreisezeit gekommen zu sein. Dennoch möchte ich nicht wissen, was dann in Oia los sein wird. Am alten Hafen schlenderten wir noch auf die andere Seite und machten uns dann auf den „Aufstieg“. Das war dann auch bald geschafft. Die kleinen Gässchen durften dann auch noch abgelaufen werden und am Ende entspannten wir noch in einer kleinen Bar hoch oben an der Abrisskante und ließen die Sonne uns auf die Stirn brennen, ehe es mit den Bus zurück nach Kamari ging.

Irgendwie klappt das Vorhaben, morgens aufstehen um zu joggen, nicht wirklich. Wieder einmal musste ich passen. Das Frühstück schmeckte auch dennoch. Heute ging es mit dem Bus nach Fira. Dort das kleine Städtchen unsicher machen, und uns durch die zahlreichen Touristen quälen. Wir packten unsere sieben Sachen und machten uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort stand schon ein Bus bereit, und wie vermutet, hatten nicht nur wir die Idee, heute den Bus nach Fira zu nehmen. Wenn der Bus heute schon zum Bersten voll war, möchte ich nicht wissen, wie es erst ist, wenn hier Hochsaison ist. Knapp 20 Minuten später kamen wir in Fira an. Die Stadt empfing uns, wie so jede Touristenhochburg auf der Welt wohl auch. Kinder versuchten Taschentuchpackungen an den Touristen zu bringen. Oben an der Mitrópolis, der Arkadenbau der orthodoxen Kathedrale, öffnet einen herrlichen Ausblick auf die Abruchkante des ehemaligen Vulkans. Wir schauten uns etwas um, und zogen den Fußweg zum Alten Hafen der Cable Car vor. So ging es knapp 600 Stufen die Serpentinen hinab. Vorbei an zwei Muli-Stationen, wo traurig blickende Maultiere auf Touristen warten, um diese die Stufen hinab oder hinauf zu bringen. Auch wenn Maultiere für hohe Lasten ausgelegt und eher belastbar sind, erinnert das mehr an Tierquälerei als an ein Vergnügen. Manche Touristen, die die Tiere als Fortbewegungsmittel wählten, taten das hoffentlich nur als Faulheit und um zu verhindern, mit ihren Flip-Flops auf den Mist auf der Straße auszurutschen!

Am alten Hafen angekommen, gönnten wir uns ein kleines Bierchen mit einen herrlichen Blick aufs Wasser und einem Kreuzfahrtschiff, welches die vielen Menschen in der Stadt nochmals unterstrich. Fira ist schon sehr überlaufen. Umso mehr sind wir froh, noch außerhalb der Hauptreisezeit gekommen zu sein. Dennoch möchte ich nicht wissen, was dann in Oia los sein wird. Am alten Hafen schlenderten wir noch auf die andere Seite und machten uns dann auf den „Aufstieg“. Das war dann auch bald geschafft. Die kleinen Gässchen durften dann auch noch abgelaufen werden und am Ende entspannten wir noch in einer kleinen Bar hoch oben an der Abrisskante und ließen die Sonne uns auf die Stirn brennen, ehe es mit den Bus zurück nach Kamari ging.

Des Wandern ist des Nadines Lust. So oder so könnte das Lied heißen, was aber niemals ein Hit geworden wäre. Am Ende hat sie aber sehr gut durchgehalten. Der Weg heute führte uns von Kamari aus den Strand entlang, ehe es mit 10% über Serpentinen zu der Ausgrabungsstelle „Ancient Thera“ ging. Der Weg war nicht lange, überwand aber auf dieser Strecke knapp 400 Hm. Dank ein paar Trinkpausen unterwegs, war es bei knapp 22 Grad und keiner Wolke am Himmel kein leichtes unterfangen. Schatten spendierten die spärlichen Bäume am Wegesrand auch eher dürftig. Der Eingang zu „Ancient Thera“ liegt zwischen zwei Berggipfeln, wo der Wind nur so durchwehte. Stellenweise musste sich mit aller Gewalt dagegen gestemmt werden, um zu vermeiden, nach hinten geschoben zu werden. 4€ Eintritt, und von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet, Montags sogar geschlossen. Geschäftemacher können die Griechen hier. Haben die Supermärkte, Restaurants und Tavernen im Ort bei gesalzenen Preisen praktisch keine Öffnungszeiten, so wird hier am Touristen echt gespart. Vielleicht lag es auch, dass nicht wirklich viel los war? Neben uns spazierten noch 30 andere Menschen zwischen den vielen kaputten Steinen herum. Die Aussicht vom Gipfel hat man eine wunderbare Aussucht auf Kamari und Perissa im Süden.

Die Ausgrabungsstelle ist wirklich sehenswert. Jedesmal, wenn ich vor solche einem Ort stehe, wundert es mich aufs Neue, wie man aus den kaputten Mauern und Steinen den Hintergrund ermitteln kann.

Der Aufstieg dauerte knapp 50 Minuten. Hinab ging es wesentlich schneller. Im Ort gönnten wir uns erst einmal ein kleines Getränk, ehe es dann zum Baden ans Meer ging.

Abends aßen wir in Lokal, welches uns vom Hotel empfohlen wurde. Ein Blick auf tripadisor zeigte, es ist aktuell Nummer 1 im Ort. Mehr als das gute Essen erstaunte uns jedoch der sehr angenehme Preis.

Nadine hing der Tag gestern in den Gliedern. Ich stand um 7 Uhr auf und ging auf eine kleine Joggingrunde durch Kamari. Nach dem Frühstücken kauften wir noch schnell Wasser im Supermarkt um die Ecke, einen Hut für mich und zogen uns auf die Strandliegen des King’s Restaurants zurück. Dort verweilten wir den Tag über, planschten etwas im Meer und gönnten uns am Nachmittag eine kalte Schokolade mit Sahne 🙂

Abends ging es in ein Restaurant, welches direkt neben dem gestrigen lag. Es stach uns schon gestern dank des BBQ am Eingang in die Augen und tripadvisor sagte, mit Platz 13 (von 85) ist es auch nicht schlecht. Und siehe da, wir wurden nicht enttäuscht. Essen lecker, Bedienung äußerst nett und freundlich und der Preis wohl unschlagbar in der Stadt. Ein 0,5er Bier für 2,50€. Wo werde ich das auf Santorini wohl noch einmal finden. In Fira hatte ich für ein 0,33er schon 6€ gezahlt.

Nach dem Essen ging es zurück ins Hotel und über den Umweg Supermarkt für ein Kaltgetränk auf den Strand um den restlichen Sonnenuntergang beizuwohnen. So lässt es sich leben 🙂

Aufstehen um 7 Uhr klappt relativ gut. Es ging heute wieder auf die 6 km Strecke. Läuft recht gut. Im Anschluss das Frühstücken schmeckt da immer besser. Allein das griechische Joghurt. Heute ging es nach Oia. Dem wohl bekanntesten Ort hier auf der Insel. Vor dem großen Erdbeben 1956 wohnten hier 8000 Menschen. Heute noch knapp 700, welche alle vom Tourismus leben. Wie zeigte sich heute auch recht eindeutig. Dazu gleich mehr. Der Bus nach Fira klappte noch relativ problemlos. Wir kamen an und  liefen in Fira  noch etwas durch die Gegend, da der Bus nach Oia nur alle 30 Minuten fährt. In einem kleinen netten Café, abseits der Touristenroute, gab es einen Becher zum Mitnehmen, da alles andere nicht auf der Karte stand. Wir waren gerade mit dem Kaffee fertig, da fuhr der Bus nach Oia schon los. Die Fahrt sollte wohl nur 30 Minuten dauern, wenn man die 30-Minuten-Taktung als Grundlage nimmt. Heute waren wir fast eine Stunde unterwegs. Grund waren neben den vielen Touristen auf Quads und Roller und im Auto, wohl auch die  vier Kreuzfahrtschiffe, welche in Fira ankerten, und alle nach Oia zum Sonnenuntergang wollten. Nachdem am Ortseingang von Oia kaum mehr was ging, stiegen wir dann vor dem Busterminal aus und liefen die restliche Strecke in die Stadt. Wie soll es hier denn zur Hauptsaison aussehen, wenn in der Nebensaison praktisch nichts mehr geht? Die kleinen Gassen mit ihren vielen Treppen überfüllt von Menschen; ein Sprachwirrwarr wie es im Buche steht; Eltern, die ihre Kinderwägen die Treppen hinaufwuchten, ältere Herrschaften, die urplötzlich im Wege stehen bleiben, weil ihre Reisegruppe sich zerteilt hat. Ach, Ich weiß nicht. Das Örtchen hier könnte so schön sein. Nur die vielen vielen Menschen stören einfach irgendwie.

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Oia

Auch die Preise sind gesalzen: 2,50€ für eine relativ kleine Kugel Eis. Die kann noch so gut schmecken, aber Wucher ist das schon. Auch in Oia ging es einmal in den Hafen hinab. Dieser ist nicht so schön wie der in Fira. Und auch hier müssen Maultiere für die Touristen herhalten.

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Maultier in Oia

Den Sonnenuntergang gaben wir uns dann doch nicht.

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Oia

Wir nahmen den  Bus zurück nach Kamari, wo wir unseren schönen kleinen Sonnenbrand bestaunen konnten. Nach dem Abendessen in einer kleinen griechischen Taverne,  wo Qualität noch vor dem Preis kommt, ging es an die Bar im Hotel auf einen kleinen Absacker.

Heute wollten wir gechillt nach Pyrgos und zur SantoWines Winery. Ich ging erst einmal eine Runde Joggen, ehe es zum köstlichen Frühstück ging. Wir ließen uns heute Zeit. Es ist ja schließlich Urlaub und es läuft uns nichts weg. Im Bus nach Fira erwischten wir heute keinen Platz. Ausnahmsweise hat es uns erwischt, und wir mussten stehen. Zum Glück dauert die Fahrt nicht besonders lange, wenn nicht irgend ein Knoten eine Straße oder Kreuzung, wie am Tag zuvor nach Oia dicht macht. In Fira angekommen, spazierten wir in Richtung Campingplatz, da laut Nadines Reiseführer dort in der Nähe Windmühlen sein sollten. Es war etwas, was wie eine Windmühle aussieht, zu sehen, aber für uns nicht zugänglich. Also zurück ins Gewirr am Kraterrand. Auf dem Weg dorthin ein Kaffee gekauft und etwas durch die kleinen Gassen geschlendert. Am Busparkplatz angekommen, es waren noch knapp 30 Minuten bis zur Abfahrt, fand Nadine ihren Geldbeutel nicht mehr im Rucksack. Der erste Gedanke war natürlich, dass er ihr aus der Tasche fiel, als sie ihre Jacke aus dem Rucksack zog. Also die Strecke noch einmal abgelaufen, auch wenn in diesem Falle, die Hoffnung nicht vorhanden war. Aber dem Gewissen wollten wir einen Gefallen tun. Natürlich haben wir nichts gefunden. Am Busbahnhof nahmen wir dann den nächsten Bus zurück nach Kamari, da ich der Meinung war, Nadine hat im Hotelzimmer liegen lassen. Und wo war er? Schön neben dem Aschenbecher am Schreibtisch, wovon sie am Morgen das Kleingeld in den Geldbeutel geräumt hatte.

Das Vorhaben nach Pyrgos zu fahren, war natürlich nicht mehr so toll, da die Abfahrtszeiten nicht so prickelnd sind. Aber da es keine 4 km dorthin zu laufen sind, entschlossen wir uns, mit Einkehr bei „Crazy Donkey“, einer kleinen Craft-Bier-Brauerei im Ort, dorthin zu wandern. Bis zu Crazy Donkey war es wirklich kein Problem. Die Bierprobe ließen wir uns dann trotzdem schmecken. Ein paar kleine Souvenirs später ging es dann weiter. Und der Weg hatte es in sich. Ab der Abzweigung nach Pyrgos, wohin es noch 2 km waren, ging es in Serpentinen steil den Berg hinauf. Oben am Sattel angekommen lag Pyrgos vor uns. Ein kleines malerisches Städchen, welches laut Lonely Planet sogar schöner als Oia sei. Wir waren hungrig und entschlossen uns, in einem kleinen Café und Restaurant Pause zu machen, ehe es die letzten Stufen zur Burgruine hinauf ging. Das Essen war total lecker, und als Nachspeise wurde uns aufs Haus eine kleine Panna cotta serviert. In einer Espressotasse. Die Burg war auch schön anzuschauen, aber bei all den Stufen, war es nicht immer wirklich der Hit in jede Ecke zu schauen. Wir entschlossen uns zu Santo Wines zu laufen, und dort bei einer Weinprobe auf den Sonnenuntergang zu warten. Welcher laut aktueller Bewölkung nicht wirklich tolle ausfallen sollte. Bei Santo Wines angekommen war die Hoffnung auf einen Sonnenuntergang noch geringer. Die Wolken hingen so tief, dass man vom Kraterrand kaum die Vulkaninsel sehen konnte. Wir nahmen an einem Tisch platz und bestellten den „18 Wines Flight“. Je süßer der Wein wurde, umso mehr bestätigte es sich, dass mir kein süßer Wein schmeckt. Nummer 18 hatte sogar eher was von Sirup. Da die tiefen Wolken immer mehr abzogen, machten wir uns leise Hoffnung auf einen tollen Sonnenuntergang. So vertrödelten wir die Zeit, und wurden am Ende von einen wirklich wundervollen Sonnenuntergang belohnt.

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Sonnenuntergang bei SantoWines

Die Heimfahrt wurde dann per Taxi bewältigt. Ging schon spürbar einfacher 😉

Heute morgen ging es nicht zum Joggen aus dem Bett heraus. Da heute die Wanderung von Fira nach Oia auf dem Plan stand. Wir frühstückten ausgiebig und packten unsere sieben Sachen. Der Bus nach Fira wurde auch prompt erwischt. In Fira angekommen, spazierten wir entlang des Kraters aus der Stadt hinaus.

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Ein oft genommenes Postkartenmotiv

Der Weg nach Oia ist knapp 11 km lang. Je nach Blog, Reisebericht oder Internetseite schwankt die Länge zwischen 9 und 11 km. Wir glauben aber dem Schild „<- Fira 11km“, welches wir am Ende in Oia gefunden haben. Der Untergrund ist stellenweise wirklich schwer zu laufen. Trotzdem sieht man viele Schicki-Micki-Damen in Flip Flops über den Weg stolzieren. Ob man sich in diesen Kreisen nicht im Vorfeld die Mühe machen sollte, sich etwas zu informieren, frage ich mich schon. Auch finde ich es immer wieder niedlich, wenn auf solchen Wanderungen Damen ihre Luis Villton Handtaschen spazieren tragen. Zum Glück fehlten heute High Heels komplett.

Die Wanderung führte immer am Kraterrand entlang. Eine kurze Wegstrecke führte jedoch entlang der Hauptstraße zwischen Fira und Oia, was bei der Fahrweise hier nicht ganz ungefährlich sein kann. Als Pause bietet knapp in der Hälfte ein kleiner Imbiss. Weiter gibt es nicht viel zur Auswahl. Erst in Oia kommen wieder Cafés und Restaurants ins Spiel.

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Oia

Ansonsten macht der Weg entlang viel Spaß. Bei großer Hitze würde ich die Strecke jedoch nicht laufen, da kaum Schatten zur Verfügung steht. Witzig zu sehen ist, wie sich von Meter zu Meter der Ausblick auf den Vulkan ändert, da man praktisch einmal einen Halbkreis außen herum läuft.

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Oia

In Oia gab es dann für uns eine verdiente Stärkung und zum Abschluss, ehe der Bus nach Fira zurück fuhr, ein 6,90 € Cheesecake, wo allein die traumhafte Aussicht den Preis entschädigte.

Für mich lustig anzusehen waren drei Fotoshootings auf kleinstem Raum in einer kleinen Gasse. Das hatte schon was von #stegerwalk-Niveau.

Heute stand wieder ein Faulenzer-Tag auf dem Programm. Also ging ich morgens vor dem Frühstücken erst einmal eine kleine Runde joggen. Läuft immer besser, und so langsam kann ich mich daran gewöhnen. Nicht nur, weil das Frühstück danach noch eine Spur besser schmeckt. Mit der gepackten Strandtasche ging es ins Kings Restaurant auf die Strandliegen. Die Liegen Nummer 25 könnte schon fast unsere Stammliegen sein. Die Bedienung erkannte uns schon und erkundigte, wo wir den gestrigen Tag waren, da sie uns nicht gesehen hatte. Ein kleiner Plausch macht die Kunden froh und steigert die Kauflaune. Wir bestellten uns dann wenig später ein Getränk. Das Wetter wollte heute nicht so richtig mitspielen. Nachdem wir am Morgen im Internet gelesen hatten, dass es zuhause an die 30 Grad werden sollte, fror es uns bei 23 Grad am Strand. Das Problem war jedoch eher der frische Wind, welcher vom Meer hereinkam, und so die Temperatur um gefühlte 10 Grad senkte. Sobald dann die Sonne durch eine Wolke verdeckt wurde, war es aus mit der Herrlichkeit. Viele lagen dann unter dem Strandhandtuch, als darauf. Nadine packte sich auch ein und las dabei ihr Buch. Kurz vor 15 Uhr hielt es uns dann doch nicht mehr auf den Liegen, da die Aussicht auf Besserung am Himmel nicht zu erkennen war, und wir schlichen zurück ins Hotel. An der Hotelbar reservierten wir noch ein Auto für den nächsten Morgen, da mit Akrotiri ein Ort auf dem Plan stand, wo man ohne eigenes Gefährt eher schwer hinkommt. Am Abend liefen wir dann zu Captains Corner Taverne, wo wir die Tage schon einmal waren. Heute gab es Seafood, wo das Restaurant laut TripAdvisor das Beste der Stadt sein soll. Wir wurden nicht enttäuscht!

Am Abend zog es mir dann – komischerweise – die Augen zu.

Erst einmal eine Runde joggen, ehe es zum Frühstücken geht. Für die Zeit nach dem Urlaub sollte ich mir so langsam etwas einfallen lassen. Um kurz nach 10 Uhr kam ein Angestellter der Autovermietung, welcher uns zum Büro brachte. Dort schnell das Formular ausgefüllt und mit dem alten Leihwagen, welcher zweifellos schon besser Tage gesehen hatte, in Richtung Akrotiri abgerauscht. Der Weg dorthin war schnell hinter uns gebracht. Im Ort nahmen wir den erstbesten Parkplatz und liefen die restlichen Meter bis zur historischen Ausgrabungsstelle des alten Akrotiri. Dort ist über eine Ausgrabungsstelle, welche seit 1967 besteht ein Museum außen herum gebaut worden. 12€ Eintritt später standen wir inmitten über der Überdachten Ausgrabungsstelle, welche heute immer noch aktiv betrieben wird, da noch lange nicht alles freigelegt und erforscht ist. Die Ausmaße sind schon gewaltig, und die oftmals gut erhalten Ruinen zu sehen, welche auf die Zeit vor Christus datiert werden können, sind phänomenal anzusehen. Über drei ausgeschriebene Wege kann man entweder außen herum, oder stellenweise zwischen den Ruinen herumlaufen.

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Akrotiri

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Akrotiri

Da wir am Eingang eine Informationsbroschüre verpassten, taten wir uns oftmals schwer, einen Zusammenhang zwischen den Ruinen und deren ehemaliger Verwendung herzustellen. Auch hier waren wir am Ende froh, außerhalb der Hauptsaison da gewesen zu sein. Vier Busladungen und eine Handvoll privater Führungen wurden entlang der engen Wege durchgeschleust. Die Vorstellung, wie es hier in ein paar Wochen aussehen mag, wollten wir uns dann nicht geben.

Von der Ausgrabungsstelle ist es nur ein Steinwurf zum Red Beach. Div. Reiseführer zeichnen ihn als „must have“ aus. Wir sagen, es ist „nett“. Um extra deswegen dorthin fahren zu müssen, wagen wir einmal zu bezweifeln. Über ein paar kleine Felsen und einen Art Schotter-Weg kommt man recht schwerlich dorthin.

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Red Beach

Ist der Strand in Kamari hauptsächlich mit schwarzen Lavasteinen bedeckt, findet man hier eher rötliche Steine am Strand und den Felsen, woher wohl auch der Namen stammt. In den Fels eingearbeitet sind kleine Höhlen, welche nicht zugänglich sind. Über die Verwendung kann ich nur spekulieren. Vielleicht einfach als Party-Area für die jungen Inselgriechen?

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Höhle am Red Beach

Auf dem Weg zurück zum Auto leisteten wir uns ein Eis, ehe es mit der kleinen Schachtel zum Akrotiri Lighthouse ging.

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Akrotiri Lighthouse

Dieser befindet sich am südwestlichsten Ende der Insel. Hier kann man wieder über div. Sternchen klettern, um einen schönen Ausblick auf das Meer, in den ehemaligen Vulkan und auf Oia und Fira zu werfen. Mit weniger Menschen, die ebenfalls die selbe Idee haben, am selben Platz, wäre es noch schöner.

Es war knapp 14 Uhr und wir hatten doch etwas hunger. Also dachten wir an die Empfehlung, wo wir das Restaurant am Freitag schon auf dem Weg nach Pyrgos passierten. Mit dem Auto waren wir schnell dort und waren überrascht, dass nicht nur wir das Restaurant als Empfehlung erhalten hatten. Außen war alles voll und so mussten wir innen Platz nehmen. Wir hatten noch nicht richtig mit dem Essen begonnen, als wir froh darüber waren. Ein Schauer brach über die Insel herein. Nadine kam von der Toilette wieder und erzählte, dass die Treppen das Wasser als kleiner Fluss schießt. Wir warteten mit dem Zahlen, bis das Gewitter etwas abzog und konnten somit trocken ins Auto und zurück ins Hotel kommen.

Über Kamari brach zweimal ein sintflutartiger Regen herein, und jedesmal waren wir auf der Sonnenseite der Insel. Das Glück ist mit den Dummen 😉